Ein Bällebad gegen die Dürre

Baellebad
Ein Bällebad macht nicht nur Spaß, es kann auch einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz leisten. In der Nähe von Los Angeles beispielsweise haben die Behörden zigtausende von umweltfreundlichen Bällen in einen See kippen lassen, um ihn vor Austrocknung und unerwünschten chemischen Reaktionen zu schützen.

 

Bekanntlich plagt Kalifornien seit Monaten eine so noch nie dagewesene Dürre. In den Wasserreservoirs wie etwa bestimmten Seen wird daher das Wasser knapp. Genau hier kommen die kleinen schwarzen Bälle zum Zug. Sie sollen verhindern, dass das Wasser durch die Sonneneinstrahlung verdunstet. Man nennt sie deshalb auch „Shade Balls“, also Schattenbälle. Experten gehen davon aus, dass sich dadurch mehrere Millionen Liter Trinkwasser, die dringend benötigt werden, vor der Verdunstung bewahren lassen.

Im Prinzip handelt es sich dabei um ganz normale Bälle für ein Bällebad, die innen hohl sind und daher an der Wasseroberfläche treiben. So entsteht ein praktischer Sonnenschutz, der auch ein Aufheizen des Wassers verhindert.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *